Es werde Licht – für eine Femtosekunde
Es ist schon interessant, welche Themen aufkommen, wenn man mit seinem besten Freund zusammensitzt und philosophiert. So sind wir von„Gott und der Welt“ über Astronauten und Mikrotechnik irgendwann auf den Femtosekundenlaser gekommen. Bis dahin hatte ich keinerlei Kenntnis von dessen Existenz. Aber er existiert und wird genutzt. Ich habe mich natürlich, neugierig, wie ich bin, schlaugemacht und Folgendes herausgefunden:
DerFemtosekundenlaser findet Verwendung, um Materialien im Mikrometerbereich zu bearbeiten. Man schickt hochenergetisches Licht einer bestimmten Frequenz in extrem kurzen Intervallen, um genau zu sein 10^(-15) Sekunden, auf das Material. In dieser Zeitspanne legt es, obwohl es sich logischerweise mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegt, nur rund 0,3 Mikrometer zurück. Wie meine Quelle zeigt, wird diese Technik dazu verwendet, winzige Löcher zu brennen, Muster und Strukturen in Materialien einzuarbeiten oder die Werkstücke zu schneiden. Benötigt wird das beispielsweise für die Medizintechnik,Feinmechanik oder Halbleitertechnologie. Gerade durch die Halbleitertechnik kommt man jeden Tag dem Femtosekundenlaser sehr nah. Mikroprozessoren und andere technische Wunder, wie sie etwa in Kameras stecken, sind meist mittels dieses Lasers hergestellt. Für Wissbegierige Menschen zeigt sich die Welt jeden Tag von einer neuen, wundersamen Seite.




